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Beratungstisch mit Erinnerungsprodukten im Hintergrund

Unsere Begleitung

Leistungen

Zehn Bereiche, in denen wir Ihnen Arbeit abnehmen – von der ersten Beratung bis zum letzten Fest.

Persönliche Beratung

Kommen Sie, wie Sie sind. Es gibt keine Unterlagen, die Sie vorher zusammensuchen müssten, und keine Entscheidung, die im ersten Gespräch fallen muss. Wir sortieren zuerst die Lage: Was ist geschehen, was ist schon geregelt, was drückt am meisten? Sarg, Grabform und Termine kommen danach.

Was wir nicht tun, ist aufwerten. Wenn die einfache Lösung die passende ist, sagen wir das – auch wenn für uns dabei weniger übrig bleibt.

Wo wir uns treffen

  • Bei uns in der Bramfelder Chaussee. Särge, Urnen und Erinnerungsstücke stehen im Haus. Sie müssen nichts aus einem Katalog auswählen.
  • Bei Ihnen zu Hause. Wer nicht gut zu Fuß ist oder das eigene Wohnzimmer vorzieht, bekommt einen Hausbesuch – ohne Aufpreis.
  • Am Telefon und per E-Mail. Für Angehörige, die nicht in Hamburg wohnen, lässt sich der größte Teil auch aus der Ferne regeln.

Was es kostet, sehen Sie vorher

Nach dem Gespräch erhalten Sie eine Aufstellung, in der unsere eigenen Leistungen und die Fremdkosten getrennt ausgewiesen sind: Friedhofsgebühren, Krematorium, Reederei, Steinmetz, Anzeigen. Jeder Posten steht einzeln da, damit Sie streichen können, was Sie nicht möchten. Erst danach entscheiden Sie.

Einen Termin im Trauerfall bekommen Sie sofort, zu jeder Uhrzeit unter 040 641 79 23. Für ein Vorsorgegespräch genügt ein Anruf am Tag oder eine Nachricht an info@hamm-bestattungen.de.

Abschiednahme

Die Sorge, das Bild nicht zu verkraften, hält viele Menschen zurück. Unsere Erfahrung geht in die andere Richtung: Wer den verstorbenen Menschen noch einmal gesehen hat, begreift den Tod schneller. Solange das Bild fehlt, arbeitet der Kopf gegen das, was passiert ist.

Offener oder geschlossener Sarg – das bestimmen Sie. Vorher wird der verstorbene Mensch bei uns hygienisch versorgt und eingekleidet; bringen Sie gern das Hemd oder das Kleid mit, das dazu gehört. Sollte der offene Sarg im Einzelfall nicht ratsam sein, hören Sie das von uns klar und ohne Umschweife. Auch dann bleibt genug: die Hand auf dem Holz, ein Foto obenauf, ein Brief, der mitgeht.

Kinder dürfen mit. Sie gehen mit dem Tod oft geradliniger um als Erwachsene.

Särge & Urnen

Ohne Sarg geht es nicht, auch nicht bei einer Einäscherung. Die Auswahl reicht vom schlichten Kiefernsarg bis zur massiven Eiche; unterschieden wird nach Holzart, Verarbeitung und Ausstattung. Innenfutter aus Baumwolle oder Satin und die Form der Griffe gehören dazu.

Den Sarg selbst gestalten

Diese Möglichkeit kennen die wenigsten, und sie trägt erstaunlich weit: Der Sarg wird bemalt, beschriftet oder beklebt. Enkel malen, Freunde schreiben einen Satz, die Familie setzt Handabdrücke. Für Kinder ist das häufig der Moment, in dem der Abschied greifbar wird.

Urnen

Die Asche wird in einer Aschekapsel verschlossen, die in die Schmuckurne kommt. Bei der äußeren Urne sind Sie frei – schlicht, handbemalt, mit Motiv oder Inschrift. Je nach letzter Ruhestätte gibt es verschiedene Material-Vorgaben:

  • Seeurne – löst sich im Wasser auf, für die Seebestattung.
  • Bio-Urne – vollständig abbaubar, nicht nur für Baumgräber und Naturflächen.
  • Überurne – stabiler gebaut, weil sie in der Urnenwand sichtbar aufgestellt wird.
  • Gedenkurne – klein, wenn ein Teil der Asche einen anderen Weg nimmt.

Lebensfeier gestalten

Wir sprechen von Lebensfeier, weil „Trauerfeier“ nur die Hälfte benennt. Getrauert wird ohnehin. Der Anlass aber ist ein Leben, und das lässt sich in den Raum holen – über Musik, Farben und Geschichten, die noch erzählt werden. Für uns ist das kein Etikett, sondern die Frage, mit der jede Planung beginnt: Wer war dieser Mensch?

Ein möglicher Ablauf

So sieht der übliche Rahmen aus – jeder einzelne Punkt lässt sich ändern:

  • Einzug mit Musik, live oder vom Band, auf Wunsch an der Orgel
  • ein paar Worte zur Begrüßung, von uns oder aus der Familie
  • die Rede, gehalten von ausgebildeten Trauerrednern
  • eigene Beiträge: ein Brief der Enkel, eine Geschichte, ein Lied
  • eine Minute Stille, in der nichts passieren muss
  • der Abschied am Sarg oder an der Urne
  • das Geleit zum Grab

Zwanzig Minuten im engsten Kreis sind genauso richtig wie eine Stunde mit voller Halle. Der Aufwand, den wir hineinstecken, ist derselbe.

Deko und Floristik

Auf die Floristik legen wir besonderen Wert, denn Blumen sagen bei einer Feier mehr als jede Dekoration. Wir arbeiten mit dem, was zu diesem Menschen gehört: die Rosensorte aus dem eigenen Garten, Feldblumen von der Strecke, die er jeden Sonntag gelaufen ist, die Farben seines Vereins. Und in den Raum darf alles, was eine Geschichte erzählt – Fotos, ein aufgeschlagenes Buch, das Werkzeug aus der Werkstatt, das Trikot.

Sarg mit herbstlichem Blumenschmuck, Luftballons und Rosenblättern in der Kapelle Weiße Floristik mit Stumpenkerzen und Schleifenbändern in der Trauerhalle Individuell gestaltete Urne mit Millerntor-Motiv in bunten Blumen Herbstliche Dekoration mit Äpfeln, gelben Rosen und Kerzen bei einer Lebensfeier

Trauerrede & Orgel

Die Rede schreiben und halten wir selbst. Sie müssen also niemanden suchen, können aber jederzeit einen eigenen Redner oder den Pastor Ihrer Gemeinde einbinden – dann stimmen wir den Ablauf mit ihm ab.

Alles beginnt mit einem Gespräch, und das dauert. Wo ist er aufgewachsen? Was hat sie beruflich gemacht? Woran hätte man ihn sofort erkannt? Wo hat sie am meisten gelacht? Nach einer Stunde solcher Fragen steht ein Bild, aus dem ein Text wird, der einen Bogen erzählt statt Lebensdaten aufzuzählen. Viele Angehörige sagen hinterher, dass ihnen dieses Gespräch selbst schon geholfen hat.

Die Orgel

Christian Dommerdich ist ausgebildeter Organist und begleitet die Feier auf Wunsch selbst – in der Kapelle, der Trauerhalle oder der Kirche. Damit entfällt die Suche nach einem Organisten und die Abstimmung von zwei Terminen. Vom klassischen Choral bis zur Orgelfassung des Lieblingsliedes ist fast alles machbar.

Ob die Feier kirchlich, frei oder aus beidem gemischt ist, entscheiden Sie. Zu den Gemeinden im Bezirk haben wir kurze Wege, und eigene Beiträge aus der Familie sind uns lieber als ein glattes Programm.

Wollen Sie selbst sprechen, wissen aber nicht, ob die Stimme mitmacht? Dann teilen wir auf: Wir tragen den Hauptteil, Sie sagen Ihre Sätze. Und wenn es in dem Moment nicht geht, lesen wir Ihren Text vor. An diesem Tag muss niemand etwas durchhalten.

Trauerdruck

Setzen, drucken, verschicken – das läuft über uns. Sie liefern nur die Adressliste.

  • die Traueranzeige, im Hamburger Abendblatt oder im Wochenblatt für Bramfeld und Umgebung
  • Trauerkarten mit Ort, Zeit und einem Zitat als Einladung zur Feier
  • Sterbebilder zum Verteilen am Tag der Feier, meist mit Foto
  • Dankeskarten für alle, die geholfen oder kondoliert haben
  • Kondolenzlisten, die während der Feier ausliegen

Als Motiv dient eine unserer Vorlagen oder ein Foto, das Sie mitbringen. Am Wortlaut sitzen wir gemeinsam, bis er stimmt; danach geht ein Entwurf zu Ihnen und nichts wird gedruckt, was Sie nicht freigegeben haben. Anzeige schalten, Druckerei beauftragen, kuvertieren und einwerfen – das läuft anschließend bei uns.

An der Formulierung sitzen die meisten Familien am längsten – und es gibt dabei kein Richtig. Ein schiefer Satz, der zu diesem Menschen gehört, trägt weiter als ein perfekter, der auf jede Karte passen würde. Zitate und Bibelstellen haben wir zur Hand, und wenn der Anfang schwerfällt, legen wir einen Entwurf vor, den Sie überschreiben.

Eine Anzeige ist übrigens keine Pflicht – und sie ist teurer, als viele erwarten, weil sich der Preis nach Größe und Auflage richtet. Bei einem überschaubaren Kreis genügt oft ein Anruf oder eine persönliche Karte.

Grabmäler

Was auf oder an der Grabstelle stehen darf, gibt der Friedhof vor. Innerhalb dieses Rahmens haben Sie die Wahl:

  • Stehender Grabstein – die klassische Lösung beim Wahlgrab. Form, Material und Schrift bestimmen Sie; wir vermitteln unverbindlich an einen Steinmetz, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten.
  • Liegende Platte – flach in der Rasenfläche oder auf dem Grab, häufig bei Urnen- und pflegefreien Gräbern.
  • Namensplatte für die Urnenwand – die Maße gibt der Friedhof vor, die Gravur bestimmen Sie.
  • Namensschild am Baumgrab – klein und dezent nach Waldordnung; darum kümmert sich meist der Bestattungswald selbst.
  • Nachgravur – wenn ein bestehendes Familiengrab ergänzt wird.

Beim Material stehen meist Granit, Kalkstein, Sandstein und Muschelkalk zur Wahl, für Schrift und Ornament zusätzlich Bronze. Die Entscheidung wirkt sich zweifach aus, auf den Preis und auf den Aufwand später: Ein heller Kalkstein hat die weichere Anmutung, nimmt in Hamburgs Wetter aber deutlich schneller Spuren auf als Granit.

Jede Friedhofsordnung regelt Maße, Materialien und teilweise sogar die Schriftart, und jedes Grabmal muss vor dem Setzen genehmigt werden. Diesen Weg gehen wir für Sie: Vorgaben prüfen, Entwurf einreichen, Aufstellung abstimmen.

Bei einer Erdbestattung braucht die Grabstelle Zeit, sich zu setzen. Der Stein kommt deshalb meist erst ein halbes Jahr nach der Beisetzung. Bis dahin markiert ein Holzkreuz oder eine provisorische Tafel die Stelle.

Erinnerungsprodukte

Ein kleiner Gegenstand, der bleibt und den man in die Hand nehmen kann. Das hilft besonders dann, wenn das Grab weit entfernt liegt – oder wenn es gar kein Grab gibt, etwa nach einer Seebestattung.

  • Fingerabdruck-Schmuck – der Abdruck wird vor der Bestattung abgenommen und in Silber oder Gold gefasst, als Anhänger, Ring oder Manschettenknopf.
  • Ascheanhänger – ein verschließbares Schmuckstück, in das ein winziger Teil der Asche eingebracht wird.
  • Erinnerungssteine – aus einem Teil der Asche entsteht ein farbiger Stein, der sich fassen und tragen lässt.
  • Gedenkkerzen, Rahmen und Erinnerungsbücher – für den Platz im Regal oder auf der Fensterbank.
  • Haarlocke oder Handabdruck – die schlichteste Variante, und sie kostet nichts. Sagen Sie uns nur vorher Bescheid.

Ein Punkt ist dabei entscheidend: Alles, wofür ein Teil der Asche gebraucht wird, muss vor der Beisetzung entschieden sein. Danach ist der Weg zu. Sprechen Sie uns deshalb früh an, auch wenn Sie noch unsicher sind – festlegen können Sie sich später.

Trauerbegleitung

Bis zur Beisetzung gibt es Aufgaben, Termine und Telefonate. Danach hört das auf. Das Umfeld kehrt zum Alltag zurück, die Anrufe werden weniger – und erst jetzt ist Platz für den Verlust. Dass es nach der Feier schwerer wird und nicht leichter, überrascht die meisten.

Unsere Nummer gilt weiter. Melden Sie sich, wenn eine Frage auftaucht, etwas mit dem Grab nicht stimmt oder Sie mit jemandem sprechen möchten, der weiß, was passiert ist.

Wohin wir weitervermitteln

Therapeutisch arbeiten wir nicht. Wir kennen aber die Hamburger Angebote und nennen Ihnen gezielt die passende Stelle:

  • Trauergruppen, in denen Menschen mit einem ähnlichen Verlust zusammenkommen
  • Trauerbegleiterinnen und -begleiter für Einzelgespräche
  • Angebote speziell für Kinder und Jugendliche
  • Gruppen für Eltern nach dem Tod eines Kindes sowie nach Fehl- und Totgeburten
  • die Gemeindeseelsorge in Bramfeld und Steilshoop, falls Ihnen dieser Weg näherliegt
  • die Telefonseelsorge – anonym, gebührenfrei, Tag und Nacht: 0800 111 0 111

Trauer kann in eine Krise kippen. Wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie nicht mehr weiter weiß, holen Sie Hilfe – über den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder die Telefonseelsorge. Bei akuter Gefahr gilt die 112.

Digitaler Nachlass

Ein Abo, das niemand kündigt, bucht weiter ab. Ein aktives Profil verschickt zum Geburtstag Erinnerungen an Menschen, die gerade erst trauern. Und ohne Zugriff auf das E-Mail-Postfach bleiben die meisten anderen Konten verschlossen, weil dort die Bestätigungslinks ankommen. Deshalb gehört das Digitale in die Liste, auch wenn es zuerst unwichtig erscheint.

Rechtlich ist die Lage klar: Der digitale Nachlass fällt wie alles andere an die Erben. Der Bundesgerichtshof hat 2018 entschieden, dass ein Anbieter den Zugang zu einem Konto nicht mit Verweis auf den Datenschutz verweigern darf.

In welcher Reihenfolge Sie vorgehen

  • Erst suchen, dann kündigen. Wo etwas läuft, verraten Kontoauszüge mit wiederkehrenden Abbuchungen, der Browser, ein Passwortmanager und das E-Mail-Postfach.
  • Sterbeurkunde bereitlegen. Fast jeder Anbieter verlangt eine Kopie, manche zusätzlich den Erbschein.
  • Zuerst stoppen, was Geld kostet. Streaming, Software, Cloud-Speicher, Zeitungsabos, Fitnessstudio.
  • Daten sichern, bevor gelöscht wird. Fotos und Dokumente herunterladen – eine Kontolöschung ist in der Regel endgültig.
  • Profile in Netzwerken klären. Facebook und Instagram kennen einen Gedenkzustand: Das Profil bleibt sichtbar, verschickt aber keine Erinnerungen mehr. Alternativ die vollständige Löschung.
  • Das E-Mail-Konto zuletzt. Solange es lebt, kommen die Bestätigungen für alle übrigen Kündigungen an.

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen: Bringen Sie mit, was Sie gefunden haben. Wir gehen die Liste zusammen durch und sagen Ihnen, was davon Sie selbst erledigen müssen.

Wir sind da

Rufen Sie an, wir übernehmen

Sie müssen nicht wissen, was Sie brauchen. Beschreiben Sie einfach die Situation – wir sagen Ihnen, was jetzt sinnvoll ist.

Häufige Fragen

Das fragen Angehörige oft

Können wir den Sarg selbst gestalten?

Ja, und zwar jedes Modell. Wir stellen Farben und Pinsel und räumen einen Raum frei, damit Sie ungestört sind – allein, mit den Enkeln oder mit Freunden. Melden Sie sich dafür früh, weil der Sarg vor der Feier fertig sein muss.

Dürfen wir etwas in den Sarg legen?

Briefe, Zeichnungen, Fotos, ein Kuscheltier, das Lieblingsbuch: Das geht fast immer. Grenzen setzt die Einäscherung – Glas, größere Kunststoffteile und alles mit Batterie müssen draußen bleiben. Zeigen Sie uns den Gegenstand einfach, dann sagen wir Ihnen sofort, ob er mitgehen darf.

Ist eine Zeitungsanzeige Pflicht?

Nein. Eine Anzeige ist nicht verpflichtend, und der Preis richtet sich nach Größe und Auflage. Wenn der Kreis überschaubar ist, reicht oft ein Anruf oder eine persönliche Karte.

Können Kinder beim Abschied dabei sein?

Ja, und häufig tut es ihnen gut. Kinder fragen direkter und verkraften eine klare Antwort besser als ein Geheimnis. Wir sagen vorher altersgerecht, was im Raum zu sehen ist, und die Tür bleibt offen – wer rausmöchte, geht raus.

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